Bündnis 90/Die Grünen unterstützen die Mahnwache des "Bündnis für Menschenwürde und Arbeit" für das Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach

Die Arbeitslosenzentren in Nordrhein-Westfalen sollen ab Oktober 2008 kein Geld mehr vom Land erhalten. 65 Arbeitslosenzentren und 75 Beratungsstellen, die bisher vom Landesministerium mit jährlich 4,6 Mio. Euro gefördert wurden, sind nun existenziell bedroht. Zum 1. Oktober 2008 soll dieser Betrag schlagartig auf Null reduziert werden.

 

"Dies ist ein Schlag ins Gesicht für alle von Arbeitslosigkeit betroffenen und bedrohten Mitbürgerinnen und Mitbürger in Mönchengladbach", so Gaby Brenner, Vorstandssprecherin der Bündnisgrünen in Mönchengladbach.

 

Gegen diesen weiteren Schritt sozialer Kälte ruft das "Bündnis für Menschenwürde und Arbeit" zur Solidarität mit den betroffenen Menschen zu einer Mahnwache am Freitag, dem 18. Januar, von 14 bis 18 Uhr vor dem ehemaligen Stadttheater Hindenburgstraße in Mönchengladbach auf.

 

"Menschen ohne Arbeit sind oftmals sozial isoliert und daher auf solche Einrichtungen dringend angewiesen. Die Pläne der Landesregierung NRW, die Förderung für die gut funktionierenden Arbeitslosenzentren, die neben der Beratung auch wichtige Begegnungsstätten sind, landesweit abzubauen, halten wir politisch für eine krasse Fehlentscheidung. Deshalb unterstützen Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach die Mahnwache des "Bündnis für Menschenwürde und Arbeit" für den Erhalt des Arbeitslosenzentrums Mönchengladbach und appellieren an die Mitbürgerinnen und Mitbürger, zahlreich an der Mahnwache teilzunehmen", so die Vorstandssprecherin.