Entschließung zur Heimunterbringung pflegebedürftiger Personen

Winfried Schulz

Der Arbeitskreis Grüner Senioren hat sich in mehreren Sitzungen intensiv mit den Problemen pflegebedürftiger älterer Menschen einschließlich der Heimunterbringung beschäftigt.

Dazu stellt der Arbeitskreis fest:

 

1. Der Arbeitskreis begrüßt ausdrücklich und befürwortet die neue Altenpolitik, die darauf abstellt, alte pflegebedürftige Menschen möglichst lange, eigenständig und eigenverantwortlich im eigenen Wohnbereich zu belassen.

Das gilt für Pflegebedürftige im häuslichen Bereich, die von Familienangehörigen und durch ambulante Dienste betreut werden.

Darüber hinaus unterstützt der Arbeitskreis alle neuen Wohnformen, wie Gruppenwohnungen für Senioren, Wohngemeinschaften etc., die älteren Menschen neben der weitgehenden Eigenständigkeit und der ihren Gebrechen angepassten Pflege auch helfen, einer zunehmenden Einsamkeit und Isolation im Alter entgegenzuwirken.

 

2. Im Heim sollten nur pflegebedürftige ältere Menschen aufgenommen werden, die überhaupt nicht mehr in der Lage sind, eigenständig zu leben,  z.B. Demenzkranke.

 

3. Der Arbeitskreis fordert mit Nachdruck, in allen Wohnformen für pflegebedürftige ältere Menschen der Gewalt und Vereinsamung entgegenzuwirken.

 

a)    Die Heime müssen besser als bisher mit ausgebildeten Pflegekräften ausgestattet werden, die auch die soziale Betreuung älterer Menschen leisten können. Die Kontrollen müssen strenger und vor allem unangemeldet durchgeführt werden. Die Angehörigen müssen sich um die in Heimen lebenden pflegebedürftigen älteren Menschen besser und nach Möglichkeit täglich kümmern.

b)    Öffentliche oder private Trägergesellschaften von Gruppenwohnungen, Hausgemeinschaften und Wohngemeinschaften müssen verpflichtet werden, Sozialarbeiter einzustellen, die die soziale und psychische Betreuung der dort lebenden älteren Menschen übernehmen.

c)     Mit Bestürzung hat der Arbeitskreis zur Kenntnis genommen, das im häuslichen Umfeld, in dem noch mehr als drei Viertel aller Pflegebedürftigen betreut werden, die Dunkelziffer bei der Gewalt und Vereinsamung besonders hoch ist. Daher fordert der Arbeitskreis, dass das Amt für Altenhilfe genügend Sozialarbeiter einstellt, die – informiert durch die Pflegekassen – im häuslichen Bereich regelmäßig Kontrollen durchführen und die soziale und psychische Betreuung in diesem Bereich übernehmen müssen.

 

Für den Arbeitskreis Senioren

 

Winfried Schulz

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